Das Erbrecht ist ein Teil des Familienrechts. Daher sind die Grenzen zwischen beiden Gebieten fließend, sodass neben der erbrechtlichen Qualifikation auch die besondere Kenntnis des Familienrechts, auch des internationalen Familienrechts, wichtig ist.

Natürlich ist Erben und Vererben nicht nur eine juristische Frage, sondern in erster Linie eine menschliche und familiäre Angelegenheit, die sehr gut bedacht und vorbereitet sein will. Es geht schließlich auch um Emotionen und familiäre Beziehungen, die der im Erbrecht erfahrene Rechtsanwalt erkennen und angemessen berücksichtigen muss.


Profil – Fachanwalt für Erbrecht

Wolfgang Reder
Fachanwalt für Erbrecht

Wolfgang Reder ist seit über 25 Jahren mit Erbrecht und Familienrecht vertraut. In seiner Kanzlei in der Innenstadt arbeiten erfahrene Mitarbeiter/innen und Kollegen/innen. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit einem Frankfurter Notariat und Kollegen in ganz Deutschland, auch mit Rechtsanwälten in Spanien, Frankreich, England und den USA.

Stiftstr. 6
Nähe Hauptwache / Zeil
60313 Frankfurt am Main

Tel.: 069-295287
Fax.: 069-290391
ra-w.reder@t-online.de

Zu den Gerichten in Frankfurt a.M. und Umgebung besteht enger und persönlicher Kontakt. Rechtsanwalt W. Reder ist Mitglied des Deutschen Anwaltsvereins sowie der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge und der Ausschüsse des DAV Erbrecht und Familienrecht.

Wolfgang Reder ist Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht (mit der amtlichen Berechtigung gemäß § 1 Fachanwaltsordnung, diese gesetzlich geschützten Fachanwalts-bezeichnungen zu tragen). Auch die Bezeichnung als Fachanwalt für Erbrecht setzt die staatliche Prüfung und den konkreten Nachweis der beruflichen Erfahrung auf dem Rechtsgebiet des Erbrechts voraus und unterliegt der Pflicht zur ständigen Fortbildung gemäß § 15 Fachanwaltsordnung. Andere Anwälte sind nicht befugt, diese oder eine ähnliche Bezeichnung zu führen (auch wenn sie sich selbst als "Spezialisten" bezeichnen).

Darüber hinaus hat er bereits im Jahre 2004 das Zertifikat des DVEV als Spezialist für Erbrecht und im Jahre 2005 das Testat des DVEV als Testamentsvollstrecker erworben. Er ist in der Liste des Generalkonsulats der USA aufgenommen. Rechtsanwalt W. Reder spricht Englisch und Spanisch. Korrespondenz ist über sein Personal auch in anderen Sprachen möglich.
Er ist an allen deutschen Gerichten (ausgenommen Bundesgerichtshof) zugelassen.

Leistungen

Die Tätigkeit von Rechtsanwalt Wolfgang Reder umfasst z.B. folgende Bereiche:

  • Testamentsgestaltung
  • Testament (Auslegung, Anfechtung)
  • Erbverträge
  • Patientenverfügung
  • Vorsorgevollmacht
  • Transmortale und postmortale Vollmachten
  • Anfechtungen
  • Pflichtteilsansprüche
  • Pflichtteilsentziehung
  • Ausschlagung
  • Schenkungen
  • Erbenfeststellung
  • Erbscheinsverfahren
  • Erbauseinandersetzung
  • Anfechtung der Erbausschlagung
  • Anfechtung der Erbannahme
  • Erbrecht nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz
  • Volljährigenadoption
  • Steuervermeidung durch lebzeitige Schenkungen und Testamentsgestaltung
  • Erbschaftssteuer
  • Europäisches Nachlasszeugnis
  • Erbenermittlung
  • Zusammenarbeit mit professionellen Ermittlern
  • Nachlass-Ermittlung - auch im Ausland (Konten, Immobilien usw.), Testamentsvollstreckung
  • Internationales Erbrecht (Spanien, Österreich, Benelux, europäisches Ausland und USA usw.)
  • Kooperation mit Anwälten und Notaren 
in Spanien, USA usw.

Kontakt

Für eine Kontaktaufnahme rufen wir Sie gerne zurück oder senden Ihnen eine E-Mail.



Aktuelles

  • Zur sittlichen Rechfertigung einer Volljährigenadoption

    OLG Bremen, Beschluss vom 
09.11.2016 - 4 UF 108/16

    Leitsatz: Im Rahmen der Prüfung der sittlichen Rechtfertigung einer Vollljährigenadoption hat das zuständige Gericht eine umfassende Würdigung aller Umstände des Einzelfalls vorzunehmen, wobei es insgesamt darauf ankommt, dass die Adoption auf die Herstellung eines Eltern-Kind-Verhältnisses gerichtet ist, welches einem originären familiären Abstammungsverhältnis gleicht. Der Antrag ist bereits dann abzulehnen, wenn nach den Umständen des Einzelfalls begründete Zweifel bestehen, die gegen eine sittliche Rechtfertigung des Antrags sprechen.
    Hat der Anzunehmende zu wenigstens einem leiblichen Elternteil eine funktionierende Eltern-Kind-Beziehung und spricht auch der Altersunterschied zwischen Annehmenden und Anzunehmenden gegen eine natürliche Generationenfolge, so ist der Antrag regelmäßig abzulehnen, es sei denn, der Annehmende ist der Lebensgefährte des leiblichen Elternteils.

  • Erfordernis eines Erbennachweises 
gemäß § 35 GBO bei Vorliegen einer transmortalen Vollmacht

    OLG München, Beschluss vom 04.08.2016 - 34 Wx 110/16

    Leitsatz: Verwendet ein potenzieller Erbe im Rahmen eines zulässigen Insichgeschäfts zur Grundstücksübertragung an sich selbst eine transmortale Vollmacht des Erblassers, ist die Vorlage eines Erbennachweises nach § 35 GBO nicht zwingend erforderlich, auch wenn der Vollmachtsinhaber als Alleinerbe des verstorbenen Grundstückseigentümers in Betracht kommt.

  • Zur Pflichtteilsentziehung berechtigende „schwere Verfehlung“ des Pflichtteilsberechtigten

    LG Hagen, Urteil vom 08.02.2017 - 3 O 171/14

    Leitsatz: Ob das vorsätzliche Vergehen, welches nach § 2333 Abs. 1 Nr. 2 BGB zur Entziehung des Pflichtteils berechtigt, als „schwer“ zu qualifizieren ist, ist anhand einer allgemeinen Abwägung der im Rahmen der Pflichtteilsentziehung zu berücksichtigenden Grundrechte wie Testierfreiheit auf der einen Seite und Pflichtteilsberechtigung auf der anderen Seite vorzunehmen.

  • Kündigung des Mietverhältnisses eines Miterben durch die ungeteilte Erbengemeinschaft

    LG Berlin, Urteil vom 11.10.2016 - 67 S 190/16

    Leitsatz: Kündigt eine ungeteilte Erbengemeinschaft das vor Eintritt des Erbfalls mit einem leistungsfähigen Miterben durch den Erblasser begründete Mietverhältnis aufgrund von Zahlungsverzug, so handelt es sich hierbei nicht um eine Maßnahme ordnungsgemäßer Nachlassverwaltung, wenn im Zeitpunkt der Kündigung des Mietverhältnisses eine im Anschluss erfolgende Vermietung nicht sichergestellt ist.